Author Archives: Bertus

Freiraumwunder – Parkplätze in Lebensräume verwandeln

Freiraumwunder

Die Freiraumwunder Idee (Grafik Jennifer Hansen, Foto: Jupp Tautfest)

Anwohner*innen aus dem Lichtenberger Kaskelkiez möchten mit dem Bau eines Freiraumwunders ein Zeichen setzen gegen die ungerechte Verteilung des öffentlichen Raums. Den vielversprechenden Namen trägt ein “Handwagen” in der Größe eines durchschnittlichen Autos, der diesen Winter gemeinschaftlich gebaut und im Frühjahr für regelmäßige Treffen und Aktionen genutzt werden soll.

Damit das Freiraumwunder Wirklichkeit werden kann, haben die Initiator*innen eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Dadurch sollen die Materialkosten gedeckt werden, Planung und Bau des Gefährts erfolgen ehrenamtlich. Vom Kaskelkiez aus wird das Freiraumwunder auf Reisen gehen und auch in anderen Kiezen als Symbol für mehr Lebensraum statt Parkplätzen am Straßenrand auf seine Nutzung warten.

Wenn Du zur Finanzierung des Freiraumwunders beitragen möchtest, kannst Du auf Startnext spenden und als Dankeschön ein Eis, einen Kaffee, einen Mangosalat oder eine Pizza im Kaskelkiez genießen – wenn es dann fertig ist, gerne auch zusammen mit Nachbar*innen auf dem Freiraumwunder. Mit einer besonders großzügigen Spende wirst Du mit Deinem Namen auf dem Freiraumwunder verewigt. Wer sich am Bau des Freiraumwunders beteiligen möchte, ist unter info@freiraumwunder.de herzlich willkommen.

Bürger*innen-Initiative Kaskel Kiezblocks gegründet

Rund 60 Anwohner*innen waren bei der Gründung dabei (Foto: Inge Lechner)

Der Kaskelkiez wird, wie alle anderen Quartiere rund ums Ostkreuz auch, vom Kfz-Durchgangsverkehr heimgesucht. Denn viele Autofahrer*innen versuchen den Stau in der Hauptstraße und Karlshorster Straße zu umfahren, wodurch sich z.B. im Kaskelkiez ein weiterer Stau bildet.

Um diese Verkehrsbelastung aus dem Wohnquartier herauszubekommen, haben wir die Idee des sogenannten Kiezblocks entwickelt, in dem alle bis auf eine bzw. wenige Zufahrtsstraßen des Quartiers für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Somit können alle Anwohner*innen und Anlieger*innen den Kaskelkiez nach wie vor auch mit dem Kfz befahren – nur für den Kfz-Durchgangsverkehr ist der Kiez damit dauerhaft gesperrt.

Damit sich das Problem des Durchgangsverkehrs aber nicht in die anliegenden Quartiere verlagert, entwickeln wir ein umfassendes Verkehrskonzept für alle Ostkreuz-Kieze, das die Kiezblock-Idee auch auf diese ausweitet.

Als ersten Schritt zur Umsetzung fordern wir die Sperrung der Stadthausstraße und den Umbau der Nöldnerstraße zur Umweltverbundspur. Diese Forderung wollen wir als Bürgerinitiative gegenüber Bezirk und Senat durchsetzen und haben dazu am 8. November mit rund 60 Anwohner*innen des Kaskelkiezes die Bürger*innenintiative Kaskel-Kiezblocks gegründet.

Wer sich beteiligen möchte meldet sich bitte unter kiezblocks@gmx.de.