In den angeführten Argumenten ging es den Umbaugegner*innen darum, dass es unmöglich sei, auch nur auf Teile der bestehenden Abstellflächen (10 Parkplätze) zu verzichten. Uneinigkeit bestand unter den Protestierenden hinsichtlich noch freier Stellflächen: Die einen sahen schon heute keine freien Plätze mehr, während andere genau diese Flächen erst nach dem Umbau für Lieferverkehr, Kundenparken und Krankentransporte blockiert sahen. Die akute Gefährdung des Radverkehrs zwischen Tramgleisen und Autotüren spielte dabei ebenso wenig eine Rolle wie ein sicherer, von Radfahrenden ungefährdeter, Fußverkehr.
Demgegenüber hat das Bezirksamt eine sehr ausgewogene Planung vorgelegt, die alle Interessengruppen berücksichtigt: Die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden steht jetzt zu Recht an erster Stelle. In der Präsentation wurde wohl zu wenig herausgestellt, dass hier endlich auch an die Mehrheit der Anwohner*innen gedacht wird, die über kein Auto verfügen. In zumutbarer Entfernung werden neue Stellflächen in fast gleicher Menge geschaffen. Dieser Ersatz sichert den Menschen einen Parkplatz, die wirklich ein Auto benötigen. Für die Kranken- und Wirtschaftsverkehre verändert sich nichts, da er infolge des belegten Parkstreifens und der Straßenbahn bereits heute überwiegend in die Nebenstraßen ausweicht.
Wir erwarten, dass es nicht bei dem jetzt geplanten kurzen Stück Radweg bleibt. Insbesondere südlich der jetzt geplanten Spur bestehen auf der Siegfriedstraße ähnliche Probleme, die Radspur muss zeitnah bis zum S-Bahnhof verlängert werden!
Wir fordern die Bezirkspolitik auf: Nutzen Sie die wertvollen Verkehrsflächen so effizient wie möglich. Schaffen Sie weiterhin und zügiger als bisher generationengerecht Platz für nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität für alle!
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