Freiraumwunder aus Lichtenberg erobert Raum für ganz Berlin

Auf dem Weg zum Autogipfel (Foto: Norbert Michalke)
Auf dem Weg zum Autogipfel (Foto: Norbert Michalke)

Es ist eine auffällige kleine Gruppe, die den 11 km langen Weg von Lichtenberg zum Kanzleramt antritt. Ein Teil des kleinen Teams der innovativen Freiraumwunder-Bauer*innen zieht den bunten Handwagen zusammen mit einem Team von Changing Cities größtenteils auf den breiten Berliner  Straßen, denn dafür ist das Freiraumwunder gebaut: Raum für nicht motorisierte Menschen befreien.

Die Lichtenberger*innen wollen damit auf ihr Anliegen hinweisen, den Kaskelkiez vom Durchgangsverkehr zu befreien und langfristig zu einem Kiezblock zu machen. Zusammen mit dem Aktionsteam von Changing Cities wollen sie damit aber auch in ganz Berlin für #FaireStraßen sorgen, und bundesweit soll endlich Schluss sein mit der Bevorzugung der Auto-Industrie.

Das Freiraumwunder bietet nämlich serienmäßig Platz für Menschen jeden Alters, es wird umweltfreundlich gezogen, und es ist einfach schön. Beim Autogipfel am 5. Mai fordert es zusammen mit einem breiten Bündnis das Ende der Abwrackprämien und eine Mobilitätsprämie für alle. 

Auch wenn es nur ein Double (Robert Rating) von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer war, der die Vorzüge des “Gehfährts” beim Autogipfel vor dem Kanzleramt gleich erkannt hat: Hinter den Kulissen wird hoffentlich schon über eine Kaufprämie für kiezeigene Freiraumwunder verhandelt. Und das finden dann sicherlich das Double von Peter Altmeier und das von Jens Spahn gut: MobilitätsPrämien für alle, für eine zukunftsfähige und gesunde Wirtschaftsförderung!