Bürger*innen-Initiative Kaskel Kiezblocks gegründet

Rund 60 Anwohner*innen waren bei der Gründung dabei (Foto: Inge Lechner)

Der Kaskelkiez wird, wie alle anderen Quartiere rund ums Ostkreuz auch, vom Kfz-Durchgangsverkehr heimgesucht. Denn viele Autofahrer*innen versuchen den Stau in der Hauptstraße und Karlshorster Straße zu umfahren, wodurch sich z.B. im Kaskelkiez ein weiterer Stau bildet.

Um diese Verkehrsbelastung aus dem Wohnquartier herauszubekommen, haben wir die Idee des sogenannten Kiezblocks entwickelt, in dem alle bis auf eine bzw. wenige Zufahrtsstraßen des Quartiers für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Somit können alle Anwohner*innen und Anlieger*innen den Kaskelkiez nach wie vor auch mit dem Kfz befahren – nur für den Kfz-Durchgangsverkehr ist der Kiez damit dauerhaft gesperrt.

Damit sich das Problem des Durchgangsverkehrs aber nicht in die anliegenden Quartiere verlagert, entwickeln wir ein umfassendes Verkehrskonzept für alle Ostkreuz-Kieze, das die Kiezblock-Idee auch auf diese ausweitet.

Als ersten Schritt zur Umsetzung fordern wir die Sperrung der Stadthausstraße und den Umbau der Nöldnerstraße zur Umweltverbundspur. Diese Forderung wollen wir als Bürgerinitiative gegenüber Bezirk und Senat durchsetzen und haben dazu am 8. November mit rund 60 Anwohner*innen des Kaskelkiezes die Bürger*innenintiative Kaskel-Kiezblocks gegründet.

Wer sich beteiligen möchte meldet sich bitte unter kiezblocks@gmx.de.